Bévercé: Wasser- und Fango-Kurort

Facebooktwitter

Der Mai war fast doppelt so regenreich wie im langjährigen Mittel, sagen die Meteorologen. Wir wollten das bestätigt wissen und machten uns auf zum Krähenflug nach Malmedy-Bévercé in den belgischen Ardennen.

Die ersten Zelte standen schon am Dienstag auf dem schönen Camping du Moulin am Fuße der höchsten belgischen Gebirge (Signal de Botrange, 694 m). Der Regen ließ nicht langen auf sich warten, mal mehr, weniger wenig.

Trotz übler Bedingungen kämpften sich am Mittwoch noch zwei Krähen – Michel, Joi – mit dem Rad bis Malmedy durch. Die schon ansässigen Ortskrähen machten eine kleine 50 km Aufwärmrunde über Bellevaux, Montenau und Bütgenbach. Zum Glück gab es reichlich wärmende Höhenmeter auf der kleinen Runde. Fast wäre die Gruppe trocken geblieben, aber auf den letzten 15 km musste es dann doch noch einmal regnen. Zur Belohnung gab es une tasse de café und den obligatorischen “belgischen” Reisfladen. Am Nachmittag wurde das große Zelt aufgebaut und geschützt vor dem prasselnden Regen gegrillt, getrunken, gequatscht, gelacht. Es war mal wieder ein schöner Abend.

Donnerstag, kühl, nass, schlammig. Die Camping-Wiesen wandelten sich. Zum Frühstück zauberte Joi ein paar Stangen Spargel aus seinem Radgepäck und bereitete ein wohlschmeckende Frühstückspfanne mit Ei, Kräuter und eben Spargel zu. Dazu Café, Baguette, Croissant. Irgendwie ging es uns gut, an Radfahren wollte aber niemand mehr denken.

Als der Regen mittags nachließ wollten wir die Ferme Libert -bis 22% Steigung- zumindest zu Fuß besteigen. Daraus wurde eine wunderschöne Wanderung durch den Canyon des Trôs-Marets. Am Abend dann noch ein nicht erwartetes aber tatsächlich leckeres Essen in der Campingtaverne und eine Genusstour durch die belgischen Biere.

Krähe fliegt nach Malmedy
Artikel zum Krähenflug 2024
Facebooktwitter