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kermeter16_04.jpgDie Kermetertour am 1. November stand wieder unter einem sonnigen Stern. Mit der Aussicht auf schönes Wetter und einer schönen Eifelrunde fand sich dann auch eine teilnehmerstarke Gruppe am neuen Startort in Einruhr ein. Einige waren schon vor 9.00 Uhr gestartet und mit dem Bike angereist. Für sie war der erste Zwischenstopp bei Klaus in Simmerath. Dort gab es einen ersten Kaffee und - wie gewohnt - letzte Reparaturen am Bike. Diesmal mussten aber nur ein paar Speichen nachgespannt werden. Danach ging es schnell bergab nach Einruhr, wo die mit dem Auto angereisten Mitfahrer dazu kamen.

Um den Obersee herum führte der Weg uns zuerst nach Rurberg. Damit wir das Velo am Felsabschnitt nicht stoßen mussten, nahmen wir den steilen Knipp zur Straße hoch. Damit war dann schon mal für Lactat in den Oberschenkeln gesorgt. Wieder runter zum Paulusdamm und weiter entlang am Rursee. Bald ging es aber wieder hoch, der Kermeter wurde erklommen. Über rund 4 Kilometer führte die Steigung hoch auf 493 m (Schwarzes Kreuz). Wir folgten dem Weg weiter bis zum Parkplatz Kermeter.

An der Kermeterstraße angekommen bogen wir gleich wieder links ab in den Wald. Der Weg führte jetzt weiter durch den Nordhang des Kermeters. Mal bergab und mal bergauf, es rollte zügig durch das frisch gefallen Laub. Aus den Tälern der kleinen Bäche öffneten sich immer wieder schöne Blick über Rurtal und Eifel. An der Kriegsgräberstätte bei Mariawald erreichten wir die alte Kreisstraße, überquerten die L249 und verschwanden wieder im Wald. Vorbei an Gut Weimert rollten wir weiter über schöne Waldweg und Pfade, die im Zickzack durch den Nordosthang des Kermeters bis hoch nach Wolfgarten führten. Durch Wolfgarten durch und auf dem Stichweg steil hinab nach Gemünd, hier wurden die Bikes auch mal im Downhill gefordert.

Wir verließen Gemünd in Richtung Westen. Auf einem Pfad oberhalb der Urft fuhren wir bis zum Laßbach und folgten dessen Verlauf nach oben. Die vorneweg Eilenden verpassten den Pfad, der weiter am Bach entlang führte und wuchteten das Bike den steilen Anstieg nach Morsbach hoch. Knieknirschenden folgten auch die anderen. Hinter Morsbach wurde die B266 überquert und auf der Panzerstraße rollte es wieder gut über die Dreiborner Hochfläche.

Hinter Dreiborn bogen wir auf die offene Hochebene ab. Von rund 560 m Höhe reicht der Blick in alle Richtungen über die Eifel und bis ins Dürener Land hinab. Wir bogen rechts ab in Richtung Gierberg. Bald musste der Blick aber wieder nach unten gerichtet werden, auf den holprigen Pfad, der steil hinab nach Erkensruhr führte. Das Finale fand auf dem Pfad oberhalb des Bachlaufes statt, zügig ging es voran, bis zu der Stelle wo nasse Wurzeln und Steine aus dem Boden ragten. Aber auch der einzige Sturz auf der Tour ging gut aus, also keine Kratzer oder so am Bike.

Von Erkensruhr folgten wir dem Talverlauf bis Einruhr. Auf der Sonnenterrasse (1. November!) vom Cafe-Bistro Zur Alten Schmiede wurden verbrauchte Kalorien in Form von Kaffee und Kuchen wieder zugeführt.

Die Runde über und um den Kermeter war 44 km lang und hatte etwa 900 Höhenmeter. Mit An- und Abreise summierte sich die Tour dann je nach Startort auf 110 bis 120 km mit rund 1600 Höhenmeter.

Sonnige Stimmung bei der ersten Rast
Sonnige Stimmung bei der ersten Rast

Sonnige Stimmung bei der ersten Rast
Irgendwo am Kermeter
Der Sonne entgegen - hoch nach Morsbach
Über die Dreiborner Höhe
Finale mit Kaffee und Kuchen

Kermetertour

Strecke und Höhenprofil