Freitag, 31. April
7.46 Uhr, erste Tropfen knallten auf das Zeltdach und kurz danach setzte ein Schauer ein. Ein Glück, das es bald wieder aufhörte. Aber es war kalt und feucht, Dunst hing im Tal. Nach langem Frühstück und Abbau des Zeltlagers stand die Rückfahrt auf dem Programm. Mir fehlte die Kraft und, bevor mir jemand zuvor kam, übernahm ich freiwillig den Fahrdienst.
Es ging wieder zurück nach Kornelimünster, die gestrige Schlussabfahrt wurde jetzt zum Starterberg. Über Wavreille nach Forriéres, über kleine Nebensträßchen durch Wiesen, Äcker und kleine Orte windet sich die Strecke langsam in die Ardennen hoch. Verdenne, Marenne und über eine länger Abfahrt wieder hinab an die Ourthe bei Hampteau. Rüber nach Fisenne in das Aisne-Tal und von dort durch Érezée der lange Weg auf die Höhe bei Grandmenil und Manhay.

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In Manhay gab es noch einmal Reisfladen, bevor der schönste Teil der Fahrt angegangen wurde. Die Fahrt durch das Tal der Lienne ist immer wieder ein Erlebnis, auch wenn die Straße streckenweise den Zustand eines Feldweges hat. Wo die Lienne aber in die Ambève mündet, heißt es wieder klettern, nämlich über Târgnon nach Stoumont. Ab hier war es dann nur noch ein Sonntagsausflug nach Hause. La Gleize und klassisch über La Rosier nach Spa bzw. Nivezé. Tiège, Jalhay, Eupen, der dritte Tag brachte noch mal 134 km mit etwa 1900 Höhenmeter.

  Kraehenflug 2013

Strecke und Höhenprofil