Die Wettervorhersage meldete für den Sonntagvormittag: Gelegentliche Schauer, teilweise mit Graupel oder Schnee bei Durchschnittstemperaturen um 3 Grad. Wäre man ein Zugvogel, würde man in südliche Gefilde aufbrechen. Als Krähe ist man natürlich total heiß auf den ersten Wettkampf der Saison – und so standen tatsächlich, allen Widrigkeiten zum Trotz, drei Krähenstaffeln am Start. Wobei eine der Staffeln – vermutlich aus wettkampfstrategischen Gründen – die Mannschaftsaufstellung bis zum Schluss geheim gehalten hat. Gemeldet waren Dennis, Thorsten und Jörg, am Wettkampf teilgenommen haben dann aber schließlich Marie, Lars und Heb. Selbst für einzelne Staffelteilnehmer war die Personalsituation bis kurz vor dem Start unübersichtlich. Als Lars wenig Sekunden vor seinem Start erfuhr, dass Heb für ihn laufen wird, entgegnete er nur: „Gut, dass du es sagst – sonst hättest du von mir nie im Leben die Startnummer gekriegt!“

Während die Schwimmer im beheizten Becken optimale Wettkampf-bedingungen vorfanden, herrschten draußen eklige Bedingungen. Es war bitterkalt, so dass an Warmfahren gar nicht zu denken war. Neben dem böigen Wind musste die letzte Radrunde bei Regen, Schnee und Hagelsturm absolviert werden. Auch die Läufer fanden keine besseren Bedingungen vor. Nachdem die Schülerstaffel mit Florence, Laura und Ben am frühen Vormittag schon eine hervorragende Podiumsplatzierung erzielt hat, kann sich auch das Ergebnis der Erwachsenen sehen lassen:

Schülerstaffel (200m/4km/800m)

Platz Staffelname Schwimmer Radfahrer Läufer Gesamtzeit

2

Die schnellen

Strolche

Florence

Neuner

Laura

Kühnle

Ben

Büttgens

00:18:55

00:03:51 00:10:41 00:4:20

Staffel (500m/22km/5km)

Platz Staffelname Schwimmer Radfahrer Läufer Gesamtzeit

1

Plan-B

Marie

Voge

Lars Ahlersmeyer

Herbert

Laeven

01:12:55

00:06:53 00:42:52 00:23:10

2

Tria-Krähen

Thomas

Breuer

Albrecht

Birkelbach

Hauke

Randhahn

01:13:31

00:08:04 00:44:52 00:20:35

Alle Ergebnisse findet man hier auf der offiziellen Webseite.

Zum Schluss muss man den Organisatoren des MHA-Triathlons ein Riesenkompliment machen. Aufgrund der widrigen Witterungsbe-dingungen musste vieles in letzter Minute umorganisiert, manches sogar improvisiert werden. Für die Teilnehmer war davon aber nichts zu spüren, weil alle diese Maßnahmen ohne große Hektik und mit großer Professionalität durchgeführt wurden. Da kommt man im nächsten Jahr gerne wieder!