Am Sonntag den 08.11. gingen mehr als 500 Läufer/-rinnen auf die anspruchsvolle Strecke über 42,195 km beim Rursee-Marathon. Schönstes Herbstwetter bei kühlen Temperaturen in der Eifel (Regen am Tag zuvor und danach!) lieferten die farbige Kulisse rund um die Seen und den Nationalpark.

Nachdem es für den Essen-Marathon aus Termingründen nicht geklappt hatte, startete Marko Klokow für den RSC Krähe gut vorbereitet in die Eifelhügel. Über den steilen Anstieg an der Urft-Staumauer, längere Bergaufpassagen am Kermeter und holprige Wanderwege konnte Marko bis km 30 sein Tempo gut bestimmen.

Sind die letzten 10 km beim Marathon für den Läufer sowieso unvorhersehbar, bekommt er am Rursee hier noch den schwersten Streckenteil serviert. Die Hügel zwischen Woffelsbach und Rurberg setzen die ersten Stiche, bei km 37 dann das Alp de Huez des Eifel-Marathons: rund 400 m mit 13-14% Steigung auf holprigem Wirtschaftsweg. Anschließend bergab, über eine Wiese und weiter auf felsigem Pfad am Geländer hängend hinunter bis zum See.

Marko erreichte das Ziel in der respektablen Zeit von 3:58:15 h als 178. Gesamt und 15. der Altersklasse M35.

Ebenfalls am Start im Trikot der ATG war Herbert Laeven. Er erreichte das Ziel nach schwerem Kampf über die letzten Kilometer in 3:20:03 h als 29. und 3. M50.

Weiter Infos und Ergebnisse: www.rursee-marathon.de

Weitere Fotos: www.foto-team-mueller.de und Peter

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Marko im Herbst
(aber im Marathon-Frühling)